Baubeschreibung

Unsere Leistungen

Planungs- und Ingenieurleistungen

  1. Grundstücksbesichtigung und Grundlagenermittlung, wie z.B. Bebauungsplan und Pläne der Ver- und Entsorgung einsehen.
  2. Umsetzung ihrer Wünsche und Vorstellungen in Form eines mit modernster CAD- Technik erstellten Vorentwurfes.
  3. Erstellung des Bauantrages einschließlich aller vom Bauamt geforderten Nachweise und Berechnungen.
  4. Erstellung der Statik einschließlich der Positionspläne.
  5. Erstellung des Wärme-, Schallschutz- und Brandschutznachweises, je nach Erfordernis.

 

Bauleitung

  1. Bauleitung für die vertraglichen Leistungen und für die Ausführung der Außenanlage bis zum Grobplanum des Geländes.
  2. Die Bauleitung erfolgt gegenüber dem Bauamt im Sinne der jeweiligen Landesbauordnung.

 

Finanzierungsunterlagen

  1. Erstellung der Finanzierungsunterlagen zweifach (Plankopien, Baubeschreibung, Berechnung des umbauten Raumes und der Wohn- und Nutzfläche).

 

Versicherungen

  1. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung sowie die Bauwesen- oder auch Bauleistungsversicherung genannt und die Brandversicherung sind anteilig in der Leistung enthalten.

 

Baustelleneinrichtung

  1. Die Verbrauchskosten für Bauwasser und Baustrom sowie die Bereitstellung des Baustromverteilers sind anteilig in der Leistung enthalten.
  2. Ebenfalls sind die Kosten für das Schnurgerüst, die Baustellentoilette, einen eventuell erforderlichen Kraneinsatz sowie die Bauschuttentsorgung anteilig in der Leistung enthalten.

 

Schutzgerüst

  1. Alle erforderlichen Schutzgerüste für die Rohbau-, Zimmermanns- und Dachdeckerarbeiten sind im Leistungsumfang enthalten.
  2. Alle erforderlichen Schutzgerüste für die Außenputzarbeiten sind, sofern der Außenputz ausgeführt wird, im Leistungsumfang enthalten.
  3. Wenn Holztreppen zur Ausführung kommen werden bis zur Montage dieser, Bautreppen eingebaut.

 

Gewerk 01. Erdarbeiten

01.1. Erdaushub

  1. Abschieben des Mutterbodens d = 20-30 cm im Bereich des Baukörpers und seitliche Lagerung.
  2. Erdaushub der Baugrube bei Unterkellerung lösen und seitlich lagern (Bodenklasse 3 – 4). Eine ausreichende Lagermöglichkeit auf dem Baugrundstück setzen wir voraus.

 

Gewerk 1. Rohbauarbeiten

1.1. Entwässerung

  1. Entwässerungen für Schmutzwasser, bestehend aus PVC Rohr in den erforderlichen Dimensionen nach DIN unterhalb der Bodenplatte des Baukörpers verlegt. Die Rohre enden ca. 1 m vor dem Baukörper

 

1.2. Drainage / Drainplatten

  1. Umlaufende Ringdrainage DN 100 bei Unterkellerung einschließlich Filtervliesummantelung und Abdeckung mit Filtermaterial (z.B. Schotter) sowie 4 Spülrohre DN 300 (Opti Kontrollschächte).
    Das Drainagerohr endet ca. 1 m vor dem Baukörper.
  2. Alle erdberührten Kelleraußenwände erhalten Styrodurplatten, ca. 5 cm stark und Filterflies zum Schutz der isolierten Flächen des Kelleraußenmauerwerkes.

 

1.3. Feuchtigskeitssperren / Isolierungen

  1. Alle Wände erhalten waagrechte Mauerwerksisolierungen, einmal über der Bodenplatte und einmal über der ersten Mauerwerksschicht als Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
  2. Alle erdberührten Wände erhalten eine senkrechte Mauerwerksisolierung gegen nichtdrückendes Wasser, bestehend aus einer Bitumendickbeschichtung, Fabrikat Deitermann oder gleichwertig, von Oberkante KG Bodenplatte bis Oberkante geplantes Gelände.

 

1.4. Gründung

  1. Fundamentaushub der Bodenklasse 3–4 und seitliche Lagerung des Aushubmaterials. Wir setzen eine ausreichende Lagermöglichkeit auf dem Baugrundstück voraus.
  2. Fundamentbeton für die Streifenfundamente aus Stahlbeton, Dimensionen gemäß Statik.
  3. Fundamenterder als Potentialausgleich, bestehend aus verzinktem Flachstahl ca. 3,5/30 mm, umlaufend im Streifenfundament verlegt, mit Anschlussmöglichkeit der Potentialausgleichs-schiene.
  4. Packlage als Sauberkeitsschicht unterhalb der Bodenplatte bestehend aus z.B. Lava, Basalt oder Kalkstein 15-18 cm stark, einschließlich PE Folie mindestens 0,2 mm stark oberhalb der Packlage.
  5. Tragende Bodenplatte aus Stahlbeton, mindestens 30 cm stark, einschließlich äußerer Abschalung, Dimension gemäß Statik.
  6. Bodenplatte aus Stahlbeton, mindestens 15 cm stark, einschließlich äußerer Abschalung, Dimension gemäß Statik.

 

1.5. Mauerwerk Keller

  1. Mauerwerk der Außenwände, bestehend aus Bimsmauerwerk HBL 4, 30-36,5 cm stark bzw. nach statischer Dimensionierung.
  2. Sofern im Plan dargestellt: Dämmmauerwerk der Außenwände WLF 012, 36,5cm stark, gem. statischer Berechnung.
  3. Mauerwerk der tragenden Innenwände, bestehend aus Bimsmauerwerk HBL 2-4, 17,5 bis 24 cm stark bzw. nach statischer Dimensionierung.
  4. Mauerwerk der Wohnungstrennwände, HBL oder KS 17,5- 24 cm stark, gemäß statischer Berechnung
  5. Bei Grenzbebauung als deckungsgleicher Anbau mit Mineralfaserdämmung zwischen den Gebäude- trennwänden.
  6. Mauerwerk der nichttragenden Innenwände, bestehend aus Bimsmauerwerk, 6-11,5 cm stark.
  7. Kellerfenster aus Kunststoff, Größe gem. Planung, Ausführung durch Gewerk 12.1.1 als Drehkipp- fenster ohne Rolläden , Anordnung gemäß Planung.
  8. 3 Stück Kunststofflichtschächte einschließlich verzinkten Gitterrosts, gegen Einbruch gesichert, mit Anschluss an die Ringdrainage, Anordnung gemäß Planung.

 

1.6. Mauerwerk Wohngeschosse: RBLM: EG 2,75 m DG: 2,75 m

  1. Mauerwerk der Außenwände, bestehend aus Bimsmauerwerk HBL 2-4, 24 cm stark bzw. nach statischer Dimensionierung.
  2. Sofern im Plan dargestellt: Dämmmauerwerk der Außenwände WLF 010, 36,5cm stark, gem. statischer Berechnung.
  3. Mauerwerk der tragenden Innenwände, bestehend aus Bimsmauerwerk HBL 2-4, 17,5 bis 24 cm stark bzw. nach statischer Dimensionierung.
  4. Mauerwerk der Wohnungstrennwände, HBL oder KS 17,5- 24 cm stark, gemäß statischer Berechnung.
  5. Bei Grenzbebauung als deckungsgleicher Anbau mit Mineralfaserdämmung zwischen den Gebäude- trennwänden.
  6. Mauerwerk der nichttragenden Innenwände, bestehend aus Bimsmauerwerk, 6- 11,5 cm stark.
  7. Wärmegedämmte Leichtbaurolladenkästen, mit Aluminiumputzanschlagschienen für alle rechteckigen Wohnraumfenster und bodentiefen Fensterelementen.
  8. Stahlbetonringanker auf den Kniestock- und Giebelwänden im Dachgeschoß gemäß statischer Dimensionierung.
  9. Stahlbetonaussteifungsstützen für die Kniestockwände im Dachgeschoß gemäß statischer Dimensionierung.

 

1.7. Mauerwerk Garage

  1. Mauerwerk der Außenwände, bestehend aus Bimsmauerwerk HBL 2-4, 17,5 cm stark bzw. nach statischer Dimensionierung.
  2. Sofern im Plan dargestellt: Dämmmauerwerk der Außenwände WLF 012, 24 cm stark, gem. statischer Berechnung.
  3. Mauerwerk der tragenden Innenwände, bestehend aus Bimsmauerwerk HBL 2-4, 17,5 cm stark.
  4. Mauerwerk der nichttragenden Innenwände, bestehend aus Bimsmauerwerk 11,5 cm stark.
  5. Stahlbetonringanker auf den Wänden gemäß statischer Dimensionierung.
  6. Stahlbetonaussteifungsstützen gemäß statischer Dimensionierung falls erforderlich.

 

1.8. Geschoßdecken

  1. Stahlbetonmassivdecken als Fertigteildecken mit Aufbeton, gemäß statischer Dimensionierung. Die Unterseiten der Decken sind nach Spachtelung der Deckenstöße tapezierfähig.
  2. Decken zum Dachraum werden nicht als Stahlbetonmassivdecken ausgeführt.

 

1.9. Stahlbetonbalkonplatte

Sofern im Plan dargestellt:

  1. Stahlbetonmassivplatte als Fertigteilplatte mit Aufbeton oder örtlich geschalt, gemäß statischer Dimensionierung. Die Unterseite und Stirnseiten der Platte sind glatt (Sichtbeton).
  2. Die Platte wird thermisch getrennt (z.B. Schöck Isokorb) gemäß statischer Dimensionierung ausgeführt.

 

1.10. Geschoßtreppen

  1. Stahlbetonmassivtreppe EG-DG gemäß Planung, örtlich geschalt oder als Fertigteilelement gemäß statischer Dimensionierung.
  2. Treppengeländer bestehend aus 11,5 cm – 24 cm starken Bimsbauplatten gem. Planung.
    Das Geländer wird gem. Gewerk 7.1 Innenputzarbeiten seitlich und oben verputzt.

 

1.11. Kelleraußentreppe

  1. Wände aus Stahlbetonwinkelstützmauern Farbe Standard grau in der erforderlichen Höhe gem. Planung
  2. Betonblockstufen 1,00 breit Farbe Standard grau Anzahl gem. Planung
  3. Außenpodest mit Pflastersteinen 10/20 cm in Edelsplitt oder Sand auf Schotterunterbau verlegt
    Farbe Standard grau.
  4. Bodeneinlauf mit Geruchsverschluss, mit Anschluss an den Kanal (bauseitiger Rückstauverschluss
    notwendig)
  5. Die Kelleraußentreppe erhält gem. Gewerk 13 ein Geländer und einen Handlauf

 

1.12. Schornstein: OPTIONAL

  1. Wird die Heizungsanlage nicht im Dachgeschoß angeordnet kommt ein Kaminmantelstein zur Aufnahme des Abgasrohres der Heizungsanlage (Gasbrennwertgerät) zur Ausführung.
  2. Sofern im Plan dargestellt, kommt ein einzügiger Leichtbetonfertigteilkamin mit Zuluftschacht, Fabrikat KLB oder gleichwertig zum Anschluss eines Ofens, einschließlich Betonabdeckplatte und Reinigungsöffnung zur Ausführung. Der Durchmesser des Rauchrohrs beträgt 18 cm.
    Falls eine Kondenswasserschale vorhanden ist, wird diese durch Gewerk 5 Sanitärarbeiten an die Entwässerung angeschlossen.

 

1.13. Eingangspodest

  1. Betonblockstufen bis 1,00 breit Farbe Standard grau Anzahl gem. Planung.
  2. Außenpodest gem. Planung mit Pflastersteinen 10/20 cm in Edelsplitt oder Sand auf Schotterunterbau verlegt. Farbe Standard grau.

 

Gewerk 2. Zimmer- und Holzbauarbeiten

2.1. Dachkonstruktion: Dachneiging 42 Grad

  1. Zimmermannsmäßig abgebundene Dachkonstruktion aus Konstruktionsvollholz als Pfettendach mit einfach- oder doppel-stehendem Stuhl, gemäß statischer Dimensionierung. Alternativ
  2. Alle äußeren Holzbauteile werden gegen Fäulnis, Pilz und Insektenbefall nach DIN imprägniert. Alle sichtbaren Hölzer werden gehobelt ausgeführt und weiß oder braun nach Wahl der Bauherren grundiert. Die Dachkonstruktion erhält einen Windverband (z.B. Windrispenband), gemäß statischer Dimensionierung.
  3. Dachform, Dachaufbauten und Dachneigung werden gemäß Planung ausgeführt.
  4. Der Trauf- und Ortgangüberstand besteht aus ca.19 mm starken 3- Schichtplatten, gehobelte Ausführung, weiß, grau oder braun nach Wahl der Bauherren grundiert. Die Dachüberstände werden gemäß Planung ausgeführt.
  5. Decken zum Dachraum werden als Holzbalkendecken gemäß statischer Dimensionierung ausgeführt.

 

2.2. Balkonbelag

  1. Sofern ein Balkon im Plan dargestellt ist, kommt als Belag Sibirische Lärche zur Ausführung.
    Die Dielung ist ca. 24 mm stark und kann auf Wunsch glatt oder mit Rippenprofil ausgeführt werden. Die Tragkonstruktion besteht aus ca. 60 – 80 mm starken, Hölzern.

 

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Gewerk 3. Dachdeckerarbeiten & Klempnerarbeiten

3.1.1. Dacheindeckung

  1. Betondachsteinpfannen einschließlich aller erforderlichen Formsteine und Zubehörteilen der Firma Braas, Produktlinie Harzer Pfanne Novo matt oder Taunus Pfanne Novo matt in den Standardfarben auf 30 mm Lattung, 24 mm Konterlattung und diffusionsoffener Unterspannbahn.

 

HARZER PFANNEN Standardfarben

 

3.1.2 Dacheindeckung

  1. Betondachsteinpfannen einschließlich aller erforderlichen Formsteine und Zubehörteilen der Firma Braas, Produktlinie TEGALITH Protegon matt in den Standardfarben auf 30 mm Lattung, 24 mm Konterlattung und diffusionsoffener Unterspannbahn. (Dachneigung min. 25 Grad)

TEGALITH Standardfarben

Bild zu Granit

Granit

Bild zu dunkelbraun

dunkelbraun

Bild zu Steingrau

Steingrau

Bild zu klassisch rot

klassisch rot

Bild zu tief rot

tief rot

Bild zu Schiefer Grau

Schiefer Grau

Bild zu tief schwarz

tief schwarz

3.2. Dachein- und Dachaufbauten

  1. Entlüftungsziegel für die Strangentlüftungen.
  2. Dachdurchführung für Antennenmast sofern benötigt.
  3. Sofern ein Leichtbetonfertigteilkamin zur Ausführung kommt, wird ein verzinktes Dachausstiegsfenster einschließlich max. 4 Standbrettern für den Schornsteinfeger montiert. Der Kaminkopf wird mit einer 24 mm starken Schalung senkrecht verkleidet. Diese erhält eine Naturschieferverkleidung mit allen notwendigen Dachanschlüssen.
    Alternativ kann anstelle der Naturschieferverkleidung eine Verkleidung mit Stehfalzblech
    (Zink) ohne Aufpreis zur Ausführung kommen.
  4. Sofern im Plan dargestellt, kommen Dachflächenfenster als Klappschwingfenster mit hohem Bedienkomfort (stufenlose Klappfunktion) einschließlich Eindeck- und Wärmedämmrahmen, der Firma Velux Typ GPU MK 06; 78 x 118 cm oder Typ GPU SK 06; 114 x 118 cm, GPU CK 04; 55 x 98 cm (Dachausstieg nur für beheizte Dachräume) mit Thermostar Verglasung , U- Wert 1,2 W/m²k, gemäß Planung zur Ausführung.

 

3.3. Gauben oder Zwerchhäuser

Sofern im Plan dargestellt:

  1. Die Ausführung der Dacheindeckung erfolgt wie die Ausführung des Hauptdaches.
  2. Die Seiten und Fronten werden mit 24 mm Schalung verkleidet und mit Naturschiefer verschiefert oder mit einem Vollwärmeschutz zur Aufnahme des Außenputzes verkleidet. Der Wand- und Dachanschluss erfolgt durch Bleianschlüsse bzw. verdeckt liegende Zinkblechkehlen. Die Ausführung ist in der jeweiligen Planung dargestellt.

 

3.4. Balkone

Sofern im Plan dargestellt:

  1. Die Stahlbetonbalkonplatte erhält eine Abdichtung aus Bitumenpappe oder Folie einschließlich aller notwendigen Wand- und Randabschlüsse sowie umlaufender Dachrinne aus Zink mit Wasserspeier.
    Bei gemauerten Balkongeländern Innenliegende Entwässerung mit Wanddurchführung durch die
    Brüstung und Zinkfallrohr. Notüberlauf in erforderlicher Dimensionierung.
    Die Abdichtung erhält eine Bautenschutzmatte als zusätzlichen Schutz für das Aufbringen des Balkonbelages wie z.B. Holz oder Betonwerksteinplatten.
  2. Die Stahlbetonbalkonplatte über Wohnraum erhält eine Wärmedämmung bestehend aus einer Polysterolhartschaumplatte als Gefälledämmung oder im Gefälle verlegt, Bemessung gemäß Energieeinsparverordnung. Abdichtung aus Bitumenpappe oder Folie einschließlich aller notwendigen Wand- und Randabschlüsse sowie umlaufender Dachrinne aus Zink mit Fallrohr und Standrohr mit Steckwulst. Die Abdichtung erhält eine Bautenschutzmatte als zusätzlichen Schutz für das Aufbringen des Balkonbelages wie z.B. Holz oder Betonwerksteinplatten.

 

Sofern im Plan dargestellt:

  1. Die Stahlbetonbalkonplatte erhält eine Abdichtung aus Bitumenpappe oder Folie einschließlich aller notwendigen Wand- und Randabschlüsse sowie umlaufender Dachrinne aus Zink mit Wasserspeier.
    Bei gemauerten Balkongeländern Innenliegende Entwässerung mit Wanddurchführung durch die
    Brüstung und Zinkfallrohr. Notüberlauf in erforderlicher Dimensionierung.
    Die Abdichtung erhält eine Bautenschutzmatte als zusätzlichen Schutz für das Aufbringen des Balkonbelages wie z.B. Holz oder Betonwerksteinplatten.
  2. Die Stahlbetonbalkonplatte über Wohnraum erhält eine Wärmedämmung bestehend aus einer Polysterolhartschaumplatte als Gefälledämmung oder im Gefälle verlegt, Bemessung gemäß Energieeinsparverordnung. Abdichtung aus Bitumenpappe oder Folie einschließlich aller notwendigen Wand- und Randabschlüsse sowie umlaufender Dachrinne aus Zink mit Fallrohr und Standrohr mit Steckwulst. Die Abdichtung erhält eine Bautenschutzmatte als zusätzlichen Schutz für das Aufbringen des Balkonbelages wie z.B. Holz oder Betonwerksteinplatten.

 

3.5. Flachdach (2%-3% Dachneigung) Garage, Anbau und Vordach

Sofern im Plan eine Garage, ein Vordach, ein Flachdach dargestellt ist, werden diese wie folgt ausgeführt:

  1. HOLZBALKENDECKE
    Das Flachdach besteht aus einer 19- 24 mm starken Schalung auf durch Gewerk 2 ausgeführte Holzbalkendecke sowie einer 2 -fachen Abdichtung aus Bitumenpappe oder 1- fache Folienabdichtung, UV beständig.
  2. STAHLBETONDECKE
    Die Stahlbetonplatte über Wohnraum erhält eine Wärmedämmung bestehend aus einer Polysterolhartschaumplatte als Gefälledämmung oder im Gefälle verlegt, Bemessung gemäß Energieeinsparverordnung bei darunterliegendem Wohnraum, bei Garagen und Vordächern Ausführung nur konstruktiv. Abdichtung aus Bitumenpappe oder Folie einschließlich aller notwendigen Wand- und Randabschlüsse sowie Dachrinne aus Zink mit Fallrohr und Standrohr mit Steckwulst.
  3. Zinkblechprofile an allem erforderlichen Wand und Randabschlüssen

 

3.6. Klempnerarbeiten

  1. Dachrinnen und Fallrohre werden mit allen erforderlichen Formteilen in ausreichender Dimensionierung aus Zink ausgeführt. Anschluss an die bauseitige PVC Grundleitung.
  2. Zinkblechabdeckung von Mauerkronen im Bereich von überhöhten Giebelwänden gemäß Planung einschl. Wandanschlussprofil.
  3. Aluabdeckung von Mauerkronen im Bereich gemauerten Balkonbrüstungen gemäß Planung.

 

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Gewerk 4. Heizungsarbeiten

4.1. Heizzentrale / Gasheizung

  1. Ausführung einer Brennwerttherme, Fabrikat Buderus GB 172 oder VISSMANN Vitodens 200, oder Brötje WGB 15 E Anordnung wie im Plan dargestellt, mit den gasspezifischen Armaturen, einschließlich Gasleitung bis zum Hausanschluss, integrierter Abgasanlage, 120 / 160 Liter Warmwasserboiler als Standgerät für die Warmwasserversorgung inklusive allem erforderlichen Zubehör. Eine Zirkulationspumpe mit Zeitschaltuhr sorgt für eine schnelle Versorgung mit warmem Wasser an allen Entnahmestellen. Die Lieferung und der Einbau erfolgt nach ENEV.

 

4.2. Luft- Wasser- Wärmepumpe

  1. Ausführung einer Luft- Wasser- Wärmepumpe Fabrikat NIBE FIGHTER 2030 oder 2040
    (Außenaufstellung) bestehend aus:
    Regler, Ausdehnungsgefäß, Ecoflex Verbindungsleitungen (Wärmepumpe bis Pufferspeicher),
    Warmwasserzentrale , Heizzentrale mit Amaturen etc.
  2. Ausführung des Heizsystems nur in Verbindung mit Fußbodenheizung gem. Punkt 4.8 möglich)

 

Bild zu Außengerät

Außengerät

Bild zu Innengerät ohne Solar

Innengerät ohne Solar

4.3. Zentrale Lüftungsanlage

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung Fabrikat Helios, Vallox oder Tecalor bestehend aus:
Zulufttellerventile aus Kunststoff Farbe weiß für die Wohn- Schlaf und Arbeitsräume.
Ablufttellerventile Kunststoff weiß für Bäder, WC´s und ggf. Hauswirtschaftsraum.
Rohrleitungen bestehend aus Kunststoff oder Zinkblech einschl. aller erforderlichen Bögen Abzweige.
Verteilerkästen etc. Lüftungsgerät mit Kreuzwärmetauscher (warme Abluft wärmt kühle Zuluft vor) einschließlich Wanddurchführungen, Abdeckgitter sowie 3 Stufen Steuerung am Gerät und Schalldämpfer.

4.4. Dezentrale Lüftungsanlage OPTIONAL

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung Fabrikat Lunos ego und e² bestehend aus:
Lüftungsgeräte an der Außenwand sowie Universalsteuerung einschl. Kernbohrung und Wanddurchführung, Wetterschutzgitter etc.
Anzahl, Anordnung und Größe der Geräte in Abhängigkeit der Wohnfläche und Räume gem. Auslegung der Firma Lunos. Stromzuleitung durch Gewerk 6 Elektroarbeiten.

4.5. Regelung

  1. Ausführung einer witterungsgeführten Außensteuerung mit digitaler Zeitschaltuhr sowie Nachtabsenkung, Außenfühler und Vorlauffühler.

 

4.6. Leitungen

  1. Alle Leitungen bestehen aus C- Stahl-, Kupfer-, Kunststoff- oder Mehrschichtverbundrohr (Kunststoff / Aluminiumverbund) und werden gemäß ENEV isoliert.

 

4.7. Heizkörper

  1. Zur Ausführung kommen Flachheizkörper, z.B. Fabrikat Purmo, weiß, mit Thermostatventilen. Die Anzahl und Größe richten sich nach der Wärmebedarfsberechnung. Alle Heizkörper werden mit absperrbarer Vor- und Rücklaufverschraubung ausgeführt.
  2. 1 Stück Handtuchheizkörper z.B. BUDERUS, Dibad elektrisch Farbe weis Standard 45 x 180 mm.

 

4.8. Fußbodenheizung Wohnhaus KG, EG, OG, DG

  1. Bei den betreffenden Flächen, kommt eine Komfort Fußbodenheizung, z.B Fabrikat Empur mit Systemheizrohr, ca. 15 mm Durchmesser zur Ausführung. Die komplette Dämmung einschl. Trittschalldämmung, Ausgleichsdämmung etc. wird ausgeführt.
  2. Die Rohrschlangen sind innerhalb der Verteiler (Durchflussmengenzähler) über Stellantriebe regelbar. Die jeweilige Raumtemperatur wird automatisch über Einzelraumthermostate geregelt, diese sind in Gewerk 6 enthalten.
  3. Der Verlegeabstand der Heizrohre beträgt 10- 20 cm, abgestimmt auf das Heizsystem.
  4. Bei schwimmendem Estrich auf Bodenplatte wird zusätzlich eine 1,0- 1,2 mm starke Quellschweißfolie z.B. Knauf Katja, ALUJET- Floorjet eingebaut. Die Abdichtungsbahn ist für die Bauwerksabdichtung von Bodenplatten gegen aufsteigende Feuchte (Lastfall gem. DIN 18195-4) geeignet.

heizkreisverteiler

 

4.9. Solaranlage

  1. Für Brauchwassererwärmung: Solar Komplettpaket, Fabrikat: BUDERUS, ASOTEC oder Brötje, bestehend aus: 2 Hochleistungsflachkollektoren (ca. 4,4 m² Kollektorfläche), Solarpumpenstation, Digitalem Solarregler, inklusive allem Zubehör und Rohrleitungen und Solarbrauchwasserspeicher 300 Liter und Wärmetauscher (Es entfällt der Warmwasserspeicher der Heizungsanlage).
  2. Für Brauchwassererwärmung mit Heizungsunterstützung: Solar Komplettpaket, Fabrikat BUDERUS, ASOTEC oder WOLF, bestehend aus: 5 Hochleistungsflachkollektoren (ca.11 m² Kollektorfläche, Solarpumpenstation, Digitalem Solarregler, inklusive allem Zubehör und Rohrleitungen und einem Kombispeicher bis 750 Liter mit Frischwasseraufbereitung, Wärmetauscher (Es entfällt der Warmwasserspeicher der Heizungsanlage).

 

Gewerk 5. Sanitärarbeiten

5.1. Leitungen / Anschlüsse

  1. Die Kaltwasserleitungen werden ab bauseitigem Wasserzähler aus Kupfer- oder Mehrschichtverbundrohr (Kunststoff / Aluminiumverbund), die Warmwasser- und Zirkulationsleitungen aus isoliertem Kupfer- oder Mehrschichtverbundrohr ausgeführt. Es wird ein Wasserfilter montiert.
  2. Anschlüsse wie folgt: 1 abstellbarer Gartenanschluss (Kaltwasser), 1 Waschmaschinenanschluss (Kaltwasser), 1 Anschluss für Spüle und Geschirrspüler (Warm- und Kaltwasser).
  3. Alle Abwasserleitungen bestehen aus Kunststoff Rohren als Schallschutzrohr Fabrikat Rehau oder gleichwertig.
  4. Falls ein Kamin vorhanden ist wird die Kondeswasserschale an die Entwässerung angeschlossen.

 

5.2. Sanitäreinrichtungsgegenstände

  1. Es werden Sanitärgegenstände von deutschen Herstellern in der Standardfarbe weiß, wie im Plan dargestellt eingebaut. Im Einzelnen sind dies:

 

5.3. Hauswasserwerk (Sonderwunsch)

  1. Hauswasserwerk, z.B. Fabrikat: GEP RM5, Saugleitung ca. 8 m, automatische Wassernachspeisung, einschließlich Kaltwasserleitung zur Außenzapfstelle und den WC´s. Die unterirdische Leerohrverbindung zur Zisterne mit Wanddurchführung inkl. Abdichtung erfolgt durch Gewerk 01 und Gewerk 1.

5.4. Wasserenthärtungsanlage

  1. Es wird 1 Stück Wasserenthärtungsanlagen auf Salzbasis eingebaut. Hersteller Grünbeck, Model GSX 10 incl. allem erforderlichen Zubehör sowie Startbefüllung.gr_nbeck_gsx-5_2

5.5. Wäscheabwurfschacht (Sonderwunsch)

  1. Wäscheabwurfschacht gem. Planung, bestehend aus einem KG-Rohr, DN 250 mit Einwurf, senkrecht oder waagrecht, inkl. Verkleidung durch Gewerk 7.2.2 ohne Klappe.

Gewerk 6. Elektroarbeiten

6.1. Schalter / Steckdosenprogramm

  1. Zur Ausführung kommt das Fabrikat Merten M-Smart, Farbe weiß.

6.3. Steuerung Fußbodenheizung KG, EG, OG, DG

  1. Alle benannten Räume erhalten jeweils ein Raumthermostat gem. ENEV mit Anschluss an die von Gewerk 4+5 gelieferten Stellmotoren im Heizkreisverteiler.

6.4. EDV- Paket

  1. Die Schlafräume im Dachgeschoss, und das Wohnzimmer im Erdgeschoss erhalten ein Cad 6 Netzwerkkabel (10 Megabit bis 1 Gigabit), sternförmig verlegt bis in einen Kellerraum nach Wahl. Die Kabel enden jeweils in einer Leerdose im Wohnraum.

6.5. Komfortpaket Rolladensteuerung OPTIONAL

  1. Alle rechteckigen Fenster DG in den Wohnräumen erhalten elektrische Rollläden mit Einzellsteuerung

6.6. SAT Anlage für TV

  1. Satelitenanlage bestehend aus 80 cm Spiegel mit Antennenmast incl. Dachdurchführung und 1 Stück LNB für max. 4 Teilnehmer.

6.7. Dezentrale Lüftungsanlage OPTIONAL

Stromzuleitung und Anschluss der durch Gewerk 4 montierten Lüftungsgeräte an der Außenwand.

Gewerk 7.1 Innenputzarbeiten:

7.1.1. Wandputz

  1. Wandputz in allen Wohnräumen und im WC als einlagiger Gipsputz, Oberfläche Q2.
  2. Wandputz in allen Kellerräumen als einlagiger Kalk-Zement –Leichtputz, Oberfläche Q2.
  3. Wandschlitze und Wanddurchbrüche in den Wohnräumen und im Bad und WC (ausgenommen Installationsschächte und Deckendurchbrüche) werden mit geeignetem Mörtel ausgemörtelt und mit Gewebe überspannt.
  4. Materialübergänge werden mit geeignetem Gewebe überspannt.
  5. Wandputz in allen Bädern und DU/WC`s als einlagiger Kalk-Zement-Leichtputz, Oberfläche Q1.
  6. Beinhaltet ist das streichen einer Aufbrennverhinderung falls erforderlich sowie das Setzen aller erforderlichen Putzprofile.

7.1.2. Stahlbetondecken

  1. Die Stöße der Filigrandecken in den Wohngeschossen werden mit Haftputz z.B. Rotband oder gleichwertig sowie mit Flächenspachtel z.B. Betofinish 2-mal verspachtelt, Oberfläche Q2.

Gewerk 7.2 Trockenbauarbeiten:

7.2.1. Dachdecken- und Dachschrägen

  1. Im Dachgeschoß als abgehängte Gipskartonplattendecke auf Unterkonstruktion einschließlich Mineral-faserdämmung verkleidet. Ausführung nach Herstellervorschrift, Stärke gem. Energieeinspar-verordnung. Die Oberflächen werden in Q2 hergestellt, d.h. alle Stöße werden gespachtelt und geschliffen.
  2. In der Garage als abgehängte Gipskartonplattendecke auf Unterkonstruktion einschließlich Mineral-faserdämmung WLF 040 verkleidet. Ausführung nach Herstellervorschrift, Stärke 18cm. Die Oberflächen werden in Q2 hergestellt, d.h. alle Stöße werden gespachtelt und geschliffen.

7.2.2. Stahlbetondecken

  1. Auf der Stahlbetondecke wird eine Mineralfaserdämmung verlegt. Stärke gem. Energieeinspar-verordnung.

7.2.3. Verkleidung der Vorwandinstallationen, Schächte, Leitungen

  1. Die im Plan dargestellten Vorwandinstallationen werden mit Gipskartonplatten auf Unterkonstruktion verkleidet, Oberfläche Q2.
  2. Die im Plan dargestellten Installationsschächte und Verkleidungen werden mit Gipskartonplatten auf Unterkonstruktion verkleidet, Oberfläche Q2.

7.2.4. Einschubtreppe

Sofern im Plan dargestellt:

  1. Einschubtreppe zum Spitzboden, wärmegedämmt, Größe 60 x 120 cm oder 70 x 140 cm, Fabrikat Wellhöfer oder gleichwertig.

7.2.5. Blower Door Test

  1. Nach Fertigstellen der winddichten Folie im DG erfolgt ein Blowerdoortest mit zusätzlicher Leckageortung bei eventuellen Fehlstellen in der Folie und sofortiger Korrektur durch den Trockenbauer sowie Anfertigen eines Prüfberichtes.

Gewerk 7.3 Außenputzarbeiten

7.3.1. Sockelputz

  1. Sockelputz von OK geplantes Gelände bis OK Fertigfußboden EG, bestehend aus einem Zementputz mit gefilzter Oberfläche nach Vorschrift des Herstellers.
  2. Die Abdichtung des Sockelputzes mit flexibler Dichtungsschlämme gegen Bodenfeuchtigkeit einschl. Anfüllschutz ist NICHT LEISTUNGSBESTANDTEIL und muss im Zuge der Ausführung der Außenanlagen durch den Außenanalagenbauer erfolgen.

7.3.2. Vollwärmeschutzfassade

  1. Verkleidung des Wohngeschossmauerwerks mit einer Vollwärmeschutzfassade, bestehend aus Styropordämmplatten mit einem mineralisch aufgebautem Unterputz mit Gewebeeinlage und einem Oberputz als Naturputz mit Scheibenputzstruktur (Korngröße ca. 3mm), Stärke gem. Energie-einsparverordnung, von OK Fertigfußboden EG bis UK Ortgang bzw. Traufe, Farbe des Putzes weiß.

7.3.3. Außenputz bei Ausführung von Dämmmauerwerk ab EG

  1. Verkleidung des Wohngeschossmauerwerks mit einem zweilagigen, mineralischen Außenputz bestehend aus faserarmiertem Leichtunterputz der Mörtelgruppe CS II nach DIN EN 998-1 als wasserabweisenden, faserarmierten Unterputz, einlagig 15-20 mm dick aufgetragen.
    Alle erforderlichen Stellen erhalten eine Gewebeeinlage zur Minderung der Rissgefahr.
    Grundierung des Grundputzes nach Herstellerverarbeitungshinweisen. Mineralischer Scheibenputz 2,0-3,0 mm als vergüteter Edelputz der Mörtelgruppe CS II nach DIN EN 998-1 in Kornstärke aufziehen, gem. Energieeinsparverordnung, von OK Fertigfußboden EG bis UK Ortgang bzw. Traufe, Farbe des Putzes weiß.

7.3.5. Außeputz für Garagenmauerwerk ab EG

  1. Verkleidung des Wohngeschossmauerwerks mit einem zweilagigen, mineralischen Außenputz bestehend aus faserarmiertem Leichtunterputz der Mörtelgruppe CS II nach DIN EN 998-1 als wasserabweisenden, faserarmierten Unterputz, einlagig 15-20 mm dick aufgetragen.
    Alle erforderlichen Stellen erhalten eine Gewebeeinlage zur Minderung der Rissgefahr.
    Grundierung des Grundputzes nach Herstellerverarbeitungshinweisen. Mineralischer Scheibenputz 2,0-3,0 mm als vergüteter Edelputz der Mörtelgruppe CS II nach DIN EN 998-1 in Kornstärke aufziehen, gem. Energieeinsparverordnung, von OK Fertigfußboden EG bis UK Ortgang bzw. Traufe, Farbe des Putzes weiß.

7.3.6. Malerarbeiten außen

  1. Alle äußeren Holzbauteile werden gesäubert und mit weißer oder grauer Farbe gestrichen.
  2. Alle Sockelflächen werden gereinigt und mit Fassadenfarbe nach Wahl gestrichen.
  3. Alle Außenputzflächen erhalten einen Egalisierungsanstrich Farbe weiß.
  4. arbiger Außenputz bis PG II mit farbigem Egalisierungsanstrich, Farbe nach Wahl.
    Nur die in der Animation dargestellten Flächen werden farbig ausgeführt!

7.3.7. Fensterfaschen

  1. Alle Wohnraumfenster und die Haustüre der Vollwärmeschutzfassade erhalten 60 mm breite, glatt geputzte und farbig angelegte Faschen.

Gewerk 8. Fliesenarbeiten

8.1. Materialgüte Boden- und Wandfliesen

  1. Die Fliesen sind beim Auftragnehmer oder Fliesenfachhändler bis zu einem Materialwert von 25,00 € / m² einschließlich Mehrwertsteuer auszusuchen, wobei Minderpreise vergütet und Mehrpreise berechnet werden.

8.2. Bodenfliesen:

  1. Der Feinkeramikbelag der Fußböden wird im Dünnbettverfahren auf den Estrich verlegt. Hierbei können Fliesenformate von 30 x 30 cm bis 30 x 60 cm zur Ausführung gelangen und zwar in den Räumen:

8.5. Dauerelastische Fugen

  1. Alle Innenecken sowie alle Anschlüsse z.B. Decke-Wand, Boden-Wand, werden dauerelastisch hergestellt, z.B Silikonfuge.

Gewerk 9. Natursteinarbeiten:

9.1. Innenfensterbänke

  1. Alle Fenster in den Wohnräumen erhalten innen Natursteinfensterbänke. Ausgenommen sind Bad und WC, sowie alle bodentiefen, Elemente, Rundfenster und die Haustür.
    Zur Auswahl stehen: Rosa Beta, Blanco Arcardia

 

9.2. Außenfensterbänke

  1. Alle Fenster in den Wohnräumen erhalten Alu- Außenfensterbänke siehe Gewerk 12.1.
  2. Alternativ können Natursteinfensterbänke gegen Aufpreis ausgeführt werden.
    Zur Auswahl stehen: Rosa Beta, Blanco Arcardia, Rosa Porrinho, Crema Julian
    Alle bodentiefen Elemente und die Haustüre im Erdgeschoss erhalten keine Fensterbänke. Hierdurch wird es möglich einen sauberen Anschluss zum Pflasterbelag der Außenanlage herzustellen (z.B. durch eine bauseitige Betonblockstufe).

 

Gewerk 10. Estricharbeiten

10.1. Trennestrich

  1. Trennestrich bestehend aus einem ca. 50-60 mm starkem Zementestrich auf Trennlage nach DIN 18560 gem. Planung.

 

10.2. Schwimmender Estrich

  1. Schwimmender Estrich nach DIN 18560 bestehend aus Zementestrich auf Dämmung, Stärke gem. Energieeinsparverordnung, einschließlich Ölpapierabdeckung und Dämmstreifen an den Wänden gem. Planung. Bei Flächen über 30 m² wir ggf. ein Anhydrttestrich eingebaut.
  2. Bei schwimmendem Estrich auf Bodenplatte wird zusätzlich eine 1,0- 1,2 mm starke Quellschweißfolie z.B. Knauf Katja eingebaut.
  3. Bei Fußbodenheizung erfolgt die Verlegung der Quellschweißfolie sowie die Verlegung der Dämmung
    durch Gewerk 4+5 Heizung & Sanitär.

 

10.3. Faserarmierung

  1. Alle Estrichflächen, die gem. Planung für Bodenfliesen vorgesehen sind erhalten eine Faserarmierung.

 

10.4. Gefälleestrich in der Garage

  1. Gefälleestrich bestehend aus einem Zementestrich mit 2% Gefälle auf Trennlage nach DIN 18560 gem. Planung.

 

10.5. Trennestrich in der Garageund AR

  1. Trennestrich bestehend aus einem ca. 50-60 mm starkem Zementestrich auf Trennlage nach DIN 18560 gem. Planung.

 

Gewerk 11. Bodenbelagsarbeiten: EIGENLEISTUNG

11.1. Laminat DG

  1. Laminat als Klicklaminat, schwimmend verlegt, in allen Räumen der Wohngeschosse einschließlich Holzfußleisten gem. Planung. Das Parkett kann beim Auftragnehmer bis zu einem Materialpreis in Höhe von 10,00 €/m² incl. MwSt. ausgesucht werden.

 

11.2. Parkett EG

  1. Fertigparkett als Eiche Schiffsbodenklickparkett schwimmend verlegt in allen nicht gefliesten Räumen der Wohngeschosse einschließlich Holzfußleisten gem. Planung. Das Parkett kann beim Auftragnehmer bis zu einem Materialpreis in Höhe von 21,80 €/m² incl. MwSt. ausgesucht werden.

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Gewerk 12.1 Fenster und Haustüre

12.1.1. Fenster

  1. Kunststoff – Fenster, Farbe: außen weiß, alternativ Decor grau, innen weiß, gem. Planung, einschließlich Stahlverstärkung (Mehrkammersystem) aus verzinkten Profilen, Profilstärke: 86 mm, System: Rehau Eurodesign, oder gleichwertig.
  2. Wärmeschutzverglasung als 3 fach Verglasung, U–Wert Glas 0,6 W / m² x k, vorschriftsmäßig verklotzt, Glasfalz belüftet.
  3. Verdeckt liegende Einhand – Drehkippbeschläge mit einem zusätzlich waagerechten Pilzkopf und weißen Handhebeln. Zusätzlich oberer und seitliche Verriegelung bei Fenstern über jeweils 1,30 m Seitenlänge, umlaufende EPDM Dichtung.

rehau-logofenster-eurodesign

 

12.1.2. Fenstersprossen OPTIONAL

  1. Alle Wohnraumfenster erhalten Sprossen (26mm) im Luftzwischenraum der Glasscheiben gem. Planung.
  2. Alternativ können gegen Aufpreis aufgesetzte Sprossen (40 mm) oder glasteilende Sprossen (68 mm) ausgeführt werden.

 

12.1.3. Rolläden

  1. Alle Wohnraumfenster im EG bis DG gem. Planung erhalten Rollläden mit Kunststoffeinschubprofil, Farbe: grau, einschließlich Rollladenschienen und sonstigem Zubehör. Nicht rechteckige Fenster, Gaubenfenster sowie Wohnraumfenster im KG erhalten aus technischen Gründen keine Rollläden.
  2. Die Wohnraumfenster EG bis DG erhalten OPTIONAL Rollladenmotoren, diese werden durch Gewerk 6 angeschlossen.

 

12.1.4. Außenfensterbänke

  1. Alle Fenster in den Wohnräumen erhalten Aluminiumaußenfensterbänke gem. Planung, Farbe weiss oder alu nach Wahl. Bodentiefe Elemente und die Haustür im EG erhalten keine Fensterbänke (siehe Gewerk 9).

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12.1.5. Haustüre

  1. Kunststoff Haustür, Abmessungen gem. Planung, Farbe außen weiß, alternativ Decor grau, innen weiß, einschließlich Stahlverstärkung (Mehrkammersystem) aus verzinken Profilen, Profiltiefe 70 mm, System Rehau, Kömmerling oder gleichwertig, dreifach Schwenkriegel- schloss, Sicherheitsprofilzylinder mit 3 Schlüsseln, Alu – Bodenschwelle als Bodenabschluss, Alu EV1 Sicherheitsrosette, Alu EV1 Knopf und Alu EV1 Innendrücker, oder gleichwertig. Es stehen 10 Haustürvarianten gemäß Anlage zur Auswahl. Der Wert der Haustüre beträgt 2000 € incl. MwSt.
  • Sofern ein feststehendes Seitenteil in der Planung dargestellt ist, wird dieses in gleicher Konstruktion wie der Gangflügel ausgeführt. Der Wert des Seitenteils beträgt 750 € incl. MwSt.
  • 12.1.6. Nebeneingangstüre

    Kunststoff- Nebeneingangstür, Abmessungen gem. Planung, Farbe außen weiß, alternativ Decor grau, innen weiß, (Mehrkammersystem) aus verzinken Profiltiefe 70 mm, dreifach Schwenkriegelschloss, Sicherheitsprofilzylinder mit 3 Schlüsseln, Alu – Bodenschwelle als Bodenabschluss, Edelstahl- Sicherheitsrosette, Edelstahl- Innendrücker. Der Wert der Türe beträgt 500 € incl. MwSt

    Gewerk 12.2 Schreinerarbeiten:

    12.2.1 Innentüren

    1. Alle Räume gem. Planung erhalten Innentüren Fabrikat Prüm oder gleichwertig.
      mit Röhrenspaneinlagen, Oberflächen CPL oder Weisslack, einschließlich Rossettendrückergarnitur
      aus Edelstahl matt Fabrikat Griffwerk Modell L Form.

    Gewerk 12.3 Raffstore:

    12.3.1 Leichtmetall Raffstore im EG

    1. Die Wohnraumfenster im EG gem. Planung gekennzeichnet erhalten elektrische Raffstore Fabrikat Warema oder gleichwertig mit Jalousienkasten hinter der Dämmung oder als Mauerwerkskasten. Lamellenstärke 80mm gebördelt und einbrennlakiert gemäß Farbkarte ( Standardfarbe grau ). Bedienung durch Motor.
      Windsicherung durch seitliche Führungsschienen 25 x 18 mm incl. Abstandshalter.
      Bei Eckfenster werden Führungsschienen durch Seilzüge ersetzt.
      Alle Aluminiumteile pulverbeschichtet.
  • Zusätzliche Steuerung: Wetterzentrale Somfi Solaris mit Licht und Windsensor, Motorsteuerung für Zentral und Einzelsteuerung mit Zeitschaltuhr.
  • hering-004hering-006

    Gewerk 13. Schlosserarbeiten:

    13.1 Innengeländer und Handlauf

    1. Bei Ausführung von Stahlbetontreppen erhalten diese eine Stahlpfosten und Stahlrahmen- Geländer Konstruktion mit senkrechten Rohrstabfüllungen, nach Detailangaben der Firma rs.
    2. Bei abgemauerten Treppen oder gemauerten Brüstungen wird ein gerader Stahlhandlauf montiert.

    13.2 Außengeländer

    1. Die Balkongeländer oder Geländer an der Kelleraußentreppe gem. Planung erhalten eine verzinkte Stahlpfosten und Stahlrahmen- Geländer Konstruktion mit senkrechten Rohrstabfüllungen, nach Detailangaben der Firma rs.

    13.3 Pariser Balkongeländer

    1. Die Pariser Balkongeländer gem. Planung erhalten eine verzinkte Stahlpfosten und Stahlrahmen- Geländer Konstruktion mit senkrechten Rohrstabfüllungen, nach Detailangaben der Firma rs.

    13.4 Handlauf außen

    1. Bei abgemauerten Treppen oder gemauerten Brüstungen wird ab 3 Steigungen ein gerader verzinkter Stahlhandlauf montiert.

    13.5 Glasgeländer Galerie zum Wohnzimmer und Eingangstür

    1. Glasgeländer aus ca.16 mm VSG/ESG Glas mit Edelstahlklemmschiene am Boden sowie rechteckigen oder runden Edelstahlhandlauf auf dem oberen Rand der Glasscheibe.

    13.6 Glasgeländer Treppe

    1. Absturzsicherung zwischen Treppenwange und UK Decke bestehend aus einer ca.16 mm VSG/ESG Glasscheibe mit Edelstahlbefestigungen am Boden und an der Decke.

    13.5 Glasgeländer Balkone gem. Planung

    1. Glasgeländer aus ca.16 mm VSG/ESG Glas mit Edelstahlklemmschiene am Boden sowie rechteckigen oder runden Edelstahlhandlauf auf dem Oberen Rand der Glasscheibe.

    Gewerk 13.1. Tortechnik

    13.1.1 Sektionaltor

    1. Wärmegedämmtes Sektionaltor Fabrikat NOVOFERM ISO 45/34 Großsicke. Abmessungen gem. Planung in den Standardfarben weiß. Bis 2,51m Breite als ISO 20.
      Standardfarbe grau Leistungsbestandteil.
    2. Verzinkter Stahlwinkel als Abschlussprofil für den Estrich und gleichzeitig als Anfahrschutz für den Bodenbelag

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    13.1.2 Rolltor elektrisch

    1. Wärmegedämmtes Aluminiumrolltor Fabrikat ROMA . Abmessungen gem. Planung in den Standardfarben weiß. Bis 5,01m Breite, incl. Rohrmotor, Innentaster und 2 Stück Handsender.
    2. Verzinkter Stahlwinkel als Abschlussprofil für den Estrich und gleichzeitig als Anfahrschutz für den Bodenbelag.

     

    13.1.3 Torantrieb elektrisch

    1. Torantrieb elektrisch Fabrikat SOMMER oder gleichwertig einschl. Handsender sowie Innentaster und Notentriegelung.

     

    13.1.4 FH Tür

    1. Stahltür zum HWR als T 30 Tür selbst schließend Standardfarbe grau mit Dichtung und Kunststoffgriff, schwarz. Abmessungen gem. Planung.

     

    Gewerk 14. Treppenbauarbeiten

    14.1 Holztreppe EG-DG

    1. Bei Holztreppen gem. Planung werden diese wie folgt ausgeführt:
      Eingestemmte Buche Massivholztreppe mit ca. 42 mm starken Trittstufen, Holzart Kern-Buche classic (classic=Buche Parkettverleimung), einschließlich steigendem Geländer und falls erforderlich Brüstungsgeländer gem. Anlage.
    2. Bautreppen während der Bauphase bis zur Montage der Holztreppe.
    3. Treppenbauteile in Farbe sind gegen Aufpreis lieferbar.

     

    Gewerk 15 Maler- innen und Tapezierarbeiten: EIGENLEISTUNG

    15.1 Malerarbeiten

    1. Alle Stahlgeländer (innen) werden grundiert, zwischenlackiert und endlackiert. Farbe nach Wahl.
    2. Alle geputzten Wandflächen in den Kellerräumen, AR, HWR, Garagen werden mit weißer Farbe gestrichen. Die Fehlstellen in der Putzoberfläche werden ausgebessert, die Wandoberfläche wird zuvor gereinigt.
    3. Alle geputzten Wandflächen in WC und Bad die nicht gefliest sind, werden mit einem mineralischen Dekorputz, als feinkörnigen Filzputz beschichtet und strukturiert.
    4. Alle Stahlbetondecken in den HWR Kellerräumen, Garagen werden gereinigt und mit weißer Farbe gestrichen.

     

    15.2 Tapezierarbeiten

    1. Alle geputzten Wandflächen der Wohnräume in den Wohngeschossen außer Bad und WC werden vorbehandelt (Fehlstellen ausbessern, reinigen, grundieren) und mit Raufasertapete tapeziert und weiß gestrichen.
    2. Alle Stahlbetondecken in den Wohngeschossen werden vorbehandelt (Fehlstellen ausbessern, Fugen nachschleifen, reinigen und grundieren) mit Raufasertapete tapeziert und weiß gestrichen.
    3. Alle Gipskartondecken werden vorbehandelt (Fehlstellen ausbessern, Fugen nachschleifen, reinigen und grundieren) mit Raufasertapete tapeziert und weiß gestrichen.

     

    15.3. Dauerelastische Fugen

    1. Alle Anschlüsse z.B. Decke-Wand, Türzarge- Wand, werden dauerelastisch als Acrylfuge hergestellt.

     

    15.3. Garagenboden und AR Garage

    1. Der Zementestrich der Garage und des AR wird mit einer 2-Komponentenbeschichtung gestrichen.
      Farbe grau.
    2. Die Garage und der AR erhalten einen ca. 8 cm hohen Sockelanstrich, die Rand- und Abschlussfuge wird versiegelt. Farbe grau.

     

    Gewerk 16 Carport

    16.1 Carport (Sonderwunsch)

    1. Carport als Holzkonstruktion gem. statischer Berechnung einschl. Fundamente, oberflächenfertig gestrichen. Bitumenpappe als Dachabdichtung auf Nut- und Federbretter incl. Alu Dachrandabschluss
      Dachrinne und Fallrohr. Ausführung als Einzel oder Doppelcarport gem. Planung.

     

    Übergabe

    Abnahme

    Abnahme aller in der Leistung enthaltenen Gewerke durch den Bauherrn und Bauleiter.

    Gebäudeübergabe an den Bauherr

    Ihr Haus wird besenrein übergeben. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot für die Grundreingung.
    Diese beinhaltet die Erstreinigung von Fenstern, Türen, WC und Bad sowie allen gefliesten Flächen.
    Technische Änderungen, die dem Fortschritt dienen behalten wir uns vor.

    Schlussbemerkungen

    Grundstücksvoraussetzungen

    Ein ebenes baureifes Grundstück ohne Baum- und Strauchbestand, Gebäuden oder Gebäudeteile, Einfriedigung (Mauern, Zäune etc.) sowie sonstige Hindernisse setzen wir voraus. Das Grundstück muß während der Bauzeit für schwere Baufahrzeuge anfahrbereit sein, eine ausreichende Ladermöglichkeit für Baumaterial sowie Geräte, eventuell erforderlicher Kranstellplatz etc. wird vorausgesetzt. Für eventuelle Beschädigungen durch Baufahrzeuge an Bordsteinen, Straßen, Fußwegen etc. wird keine Haftung übernommen.
    Das Baugrundrisiko und daraus resultierende Mehrkosten für zusätzlich Maßnahmen am Bauwerk trägt der Bauherr, z.B. bei mangelnder Tragfähigkeit des Baugrundes, Grund- und Schichtenwasser (Abdichtung gegen drückendes Wasser), erforderliches Geotechnisches Gutachten etc.

    Baunebenkosten (nicht Leistungsbestandteil)

    1. Grundstückseinfriedigungen aller Art wie z.B. Mauern, Zäune etc.
    2. Garagen, Carports, Außentreppen, Stufen, Stützmauern, Außenanlage, Bepflanzungen etc.
    3. Ver- und Entsorgungsleitungen einschl. Anschlüsse, Mehrspatendurchführungen und Wanddurchführungen z.B für Strom, Gas, Wasser, Telekom, Kabelfernsehen, Schmutz-, Regen, und Drainagewasser. Diese sind durch den Bauherrn rechtzeitig zu beauftragen und im Zuge des Baufortschritts zur Verfügung zu stellen.
    4. Der Einbau von Rückstauverschlüssen, Hebeanlagen für Schmutz und Regenwasser, Druckminderer bei zu hohen Wasserdruck, zusätzliche Filter bei aggressivem Trinkwasser und Entkalkungsanlagen.
    5. Alle anfallenden behördlichen Kosten und Gebühren wie z.B. Lagepläne, Grob- und Feinabsteckung, Gebäudeeinmessung, Baugenehmigung, Prüfstatiker, Bauteilabnahmen durch den Statiker (gem. §74 HBO), Schornsteinfeger, Sicherheitskoordinator, Straßensperrungen, Bauzäune etc.
    6. Fundamenterhöhungen und Aufmauerungen durch mangelnde Tragfähigkeit des Baugrundes sowie Herstellung der frostsicheren Gründung. Blindkeller bei nicht unterkellerten Gebäuden oder Gebäude-teilen durch Hanglage. Mehrstärke für Schotterpacklage unterhalb der Bodenplatte durch geneigtes Gelände oder schlechte Bodenverhältnisse, sowie Anhebung des Gebäudes im Zuge der Baugesuchsplanung.
    7. Mehrleistungen bei Bodenklassen 1-2, 5-7, An- und Abfuhr überschüssiger Erdmassen, Arbeitsraum-verfüllung mit verdichtungsfähigen Material (Recyclingmaterial, Schotter), Baugrubenverbau, Spundwände, Regenwasserzisterne und Revisionsschacht sowie Sickerschacht für Drainagewasser falls erforderlich, Entwässerungsleitungen einschl. Gräben und Anschluss an den vorhandenen Kanal, Verlegung der Trinkwasserleitung bis ins Gebäude.
    8. Bautrocknung durch Heiz- und Trocknungsgeräte sowie Aufheizkosten des Estrichs zur Bautrocknung.
    9. (Heizwärmebedarf für die Trocknung entspricht ca. 1 gesamten Jahresheizwärmebedarf).
    10. Bestehen durch die Bauleitung Bedenken bezüglich der Gründungsebene des Gebäudes so obliegt dem Auftraggeber die Beauftragung eines geologischen Gutachtens. Die daraus entstehenden Mehrkosten trägt der Auftraggeber.

    Die zuvor beschriebenen Baunebenkosten sind exemplarisch und erheben keinen Anspruch auf Voll- ständigkeit.

     

    Sonstiges

    1. Technische- oder konstruktive Änderungen, die dem Fortschritt dienen behalten wir uns vor, z.B. bei Änderungen der Bauvorschriften, DIN- Normen, Regeldetails etc.
    2. Die in den Skizzen, Baugesuchs-, Werk- und Detailplänen dargestellten Einrichtungsgegenstände, offene Kamine, Kachelöfen, Bäume, Bepflanzungen und Außenanlagen sind nicht in der Leistung enthalten und dienen lediglich als Vorschlag, vorbehaltlich maßstäblicher Abweichungen. Die eingezeichneten Stellen der Hausanschlüsse sind lediglich Wünsche des Planers und werden aufgrund örtlicher Gegebenheiten durch die Versorgungsunternehmen festgelegt.
    3. Die dargestellten Bilder dienen nur der Visualisierung der beschriebene Bauteile und können durch
      Modelmodifikationen oder Systemwechsel abweichen. Bilder enthalten eventuell Sonderzubehör!
    4. Dauerelastische Fugen (Silikon- Acrylfugen) sind Wartungsfugen, die regelmäßig kontrolliert und ggf erneuert werden müssen. Sie unterliegen nicht der Gewährleistung. Acrylfugenfugen werden in der Regel überstrichen, es können durch unterschiedliche Oberflächenspannungen zwischen Farbe und Fugenmaterial Risse entstehen.
    5. Die Fuge zwischen WC, Waschtisch, Bidet und Urinal erhält KEINE Silikonfuge!
    6. Bei gespachtelten Wand- und Deckenfugen kann es zu Rissbildung kommen, daher müssen ALLE Wand- und Deckenflächen tapeziert werden.
    7. Bei der Verwendung von Materialien mit natürlichen Oberflächen wie z.B. Holz, Naturstein, Fliesen etc. können Farbunterschiede auftreten.
    8. Bei der Verlegung von großformatigen Fliesen (ab 30 x 60 cm Format) entstehen Höhenunterschiede
      in der Verlegefläche. Diese Schüsselungen sind Materialbedingt und entstehen während der Fliesenherstellung. Die Höhenunterschiede der einzelnen Fliesen zueinander können gem. Toleranztabelle je nach Fliesengröße bis zu 2 mm betragen und sind zulässig.
    9. Bei gestrichenen Holzoberflächen z.B. Dachüberstände, Stützen etc. können durch das Arbeiten des Holzes Risse entstehen. Bei Balkonbelägen aus Holz ist eine regelmäßige Pflege erforderlich.
      Das Holz verfärbt sich witterungsbedingt.
      Bei gestrichenen Decken und Wänden können Risse entstehen wenn auf Malervlies oder Tapete
      als Untergrund verzichtet wird.
    10. Holzfußleisten beim Parkettboden oder Fliesenboden dürfen an Wand und Boden Toleranzfugen bis max. 8 mm Breite auf 2,00 m Fußleistenlänge haben.
    11. Im Kellergeschoss werden alle Wasserleitungen Abflussrohre und teilweise die Stromleitungen auf der Wand, und unter der Decke verlegt. Die Rohre und Leitungen werden nach Vorschrift isoliert.
    12. Die Dielung im Spitzboden darf erst nach der ersten bewohnten Heizperiode erfolgen
    13. ALLE BLAU HINTERLEGTEN TEXTE DER GEWERKE SIND NICHT IN DER LEISTUNG ENTHALTEN.

    Mit der Unterschrift bestätigt der Bauherr diese Baubeschreibung gelesen und inhaltlich verstanden zu haben.
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    AUSBAUSTUFEN

    Ausbaustufe 1 = Rohbauhaus
    Ausbaustufe 2 = Ausbauhaus
    Ausbaustufe 3 = erweitertes Ausbauhaus
    Ausbaustufe 4 = komplett, ohne Bodenbelags- und Maler- u. Tapezierarbeiten
    Ausbaustufe 5 = komplett

    Die Beschreibung der Leistung entnehmen Sie bitte der Baubeschreibung.
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    *Bei Ausbaustufe 3 sind die Lieferung und Montage der Sanitäreinrichtungsgegenstände inklusive Armaturen nicht in der Leistung enthalten.