Kreditblase? Diese Sorge ist unbegründet!

Die Preise für neue Immobilien sind in Deutschland 2016 um 8,5 Prozent gestiegen, hat das Immobilienmarktforschungsinstitut Empirica am Dienstag festgestellt. Solche Zahlen machen Bundesbankern und Politikern Angst. Angst vor einer Kredit- und Immobilienlase, die, wenn sie platzt, tausende überschuldete Haushalte zurücklässt und Banken zu Pflegefällen macht wie 2008. Doch die Sorge vor einer Kreditblase ist unbegründet, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie fest. Anhand eines empirischen Modells zeigt das Institut, dass sich das Kreditvolumen deutlich schwächer entwickelt, als dies angesichts der Rahmenbedingungen zu erwarten gewesen wäre. Einerseits ist zwar das monatliche Neugeschäftsvolumen von Wohnungsbaukrediten von Banken an private Haushalte zurzeit höher als vor dem Jahr 2014. Dass keine Gefahr einer Kreditblase besteht, ergibt sich für das IW aus dem Verhältnis von Bruttoinlandsprodukt zu Wohnungsbaukrediten. Das war früher deutlich höher und ist seit 2009 rückläufig. „Gemessen an den Zinsen und Hauspreisen lässt sich in Deutschland momentan kein zu starkes Kreditvolumen beobachten“, heißt es in der IW-Studie.

Quelle: HEUN FINANZ Foto: Pixabay




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